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Vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Erfahrungen in zwei Kulturen untersucht die Autorin, wie der taiwanesische Kontext eine andere Entwicklung fördert, nämlich die Identifizierung mit den präödipalen und ödipalen Objekten ein Leben lang aufrechtzuerhalten, dabei Ablösungsund Unabhängigkeitsversuche nicht zu unterstützen und die Entwicklung eines Familien-Selbst zu begünstigen. Dies führt zur Ausbildung eines starken IchIdeals, das eine verfolgende Qualität annimmt, und dem man leicht verfallen kann. Anhand von klinischem Material wird diese psychische Situation veranschaulicht, die Notlage, in der sich das Individuum befindet, und wie sie sich im Behandlungsraum darstellt, wo sich die Couch des Verstehens in eine der Paranoia verwandelt.