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Arbeitstreffen vom 2.-4. Oktober 1987 in Kassel im Rahmen des Wissenschaftlichen Zentrums II für Psychoanalyse, Psychotherapie und psychosoziale Forschung.
Das Arbeitstreffen in Kassel, bei dem sich Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten getroffen haben, die an Beiträgen zur Geschichte der Psychoanalyse arbeiten, diente vor allem dazu, eine zukünftige Koordination der Forschungsprojekte auf diesem Gebiete zu erreichen. Demgemäß standen zwei Themenkreise im Vordergrund: die gegenseitige Unterrichtung über bestehende oder geplante Forschungsvorhaben und die Erörterung der gegenwärtigen Archivsituation.
Im Plenum der Veranstaltung wurden, dem angekündigten Programm entsprechend, die bereits laufenden Forschungsprojekte einzelner Gruppen referiert. Zusätzlich dazu wurden bislang unbekannte Projekte aus Salzburg, Frankfurt und München vorgestellt und kurz besprochen. Aus dem komplexen Arbeitsgebiet der Geschichte der Psychoanalyse kristallisierten sich dabei vor allem zwei Forschungsrichtungen heraus. Zu erwähnen ist einerseits die wissenschaftshistorische, wissenschaftstheoretische und wissenschaftssoziologische Grundlagenforschung. Häufiger sind jedoch kleinere Studien im Bereich der Biographie von Einzelpersönlichkeiten aus der Psychoanalyse. Sie haben oft mit dem Sitz des jeweiligen psychoanalytischen Instituts zu tun und gehören auch zur Erforschung seiner Geschichte während der nationalsozialistischen Zeit.
Herr Prof. Dr. Fichtner und Herr Dr. Hirschmüller stellten ihr Dokumentationsprojekt am Lehrstuhl der Geschichte der Medizin in Tübingen vor, wofür bei den Teilnehmern großes Interesse bestand. Dadurch können erstmalig Überschneidungen von Projekten im Vorbereitungsstadium vermieden und ein Überblick darüber geschaffen werden, welche wichtigen Forschungsarbeiten bis jetzt nicht angegangen wurden.
Ein Informationsaustausch über die geplanten Vorträge und Arbeitsgruppen beim Wiener Kongress 1988 wurde durch Mitteilungen über die Vorbereitung und die geplante D