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Ich beginne mit einer Zusammenfassung der Geschichte der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung der NS-Zeit,
werde ich die Polarisierung der Berliner Psychoanalytiker/Psychotherapeuten und ihrer Vertreter Müller-Braunschweig und Schultz-Hencke nach dem Krieg charakterisieren und
die internationale Öffentlichkeit der IPV (also der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung) als Spiegel der fraktionierten Gruppenprozesse der psychoanalytischen Organisation in Deutschland verstehen.
Schließlich wird die als unabhängig von Berlin erscheinende „Renaissance der Psychoanalyse“ durch Mitscherlich skizziert.
Mit Karl Abraham entstand in Berlin ein neuer Kristallisationspunkt der psychoanalytischen Bewegung. Die Bedingungen dafür waren in Deutschland besonders günstig, da „Kurierfreiheit“ bestand.3 Max Eitingon, Ernst Simmel, Karen Horney, Theodor Reik, Karl Müller-Braunschweig, Felix Boehm und andere sammelten sich um Abraham und bereiteten die Institutionalisierung der Psychoanalyse vor: so entstand die erste psychoanalytische Poliklinik , weitgehend von Max Eitingon finanziert, die die Basis für eine praktische psychoanalytische Ausbildung schuf.
1922 fand der 7. Internationale Psychoanalytische Kongreß in Berlin statt. Michael Balint, die Brüder Glover, Heinrich Meng, Franz Alexander, Helene Deutsch und andere kamen zur Ausbildung, die nun, seit 1923, nach festen Richtlinien durchgeführt wurde, nach Berlin. Der erste entscheidende Bruch in der psychoanalytischen Bewegung in Berlin, das damals das Zentrum der Psychoanalyse in Deutschland war, ist wohl in dem frühen Tod von Abraham zu sehen, der von den Berliner Psychoanalytikern offenbar nicht verarbeitet werden konnte. Jones schildert, daß es die zur Berliner Gesellschaft gehörenden Psychoanalytiker kaum erwarten konnten, eine Versammlung zur Wahl eines neuen Präsid