You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Im Vorfeld des Hamburger Internationalen Psychoanalytischen Kongresses trafen sich erstmals im März 1985 Mitglieder des Sigmund-Freud-Instituts und der Frankfurter Psychoanalytischen Vereinigung, interessierte Medizinhistoriker und Soziologen, um die lokale Geschichte der Psychoanalyse zu erforschen.
Neben dem Studium der üblichen Quellen wurde die Methode der Befragung von Zeitzeugen Schwerpunkt der Diskussionen, wobei besonders dem Erinnern und Wiederholen (Wiederinszenieren) im psychoanalytischen Sinn das Interesse gilt.
Wir beschäftigen uns sowohl mit der Entstehung des ersten psychoanalytischen Instituts und seiner Rolle im Zusammenhang mit dem Institut für Sozialforschung als auch einzelnen Biografien.
Höhepunkt der bisherigen Arbeit war die Ausrichtung des 1. Teils der Veranstaltung zum 50. Todestag Freuds in Frankfurt, einer abendlichen Vortragsreihe über die bisher behandelten Themen: „Zur Geschichte der Psychoanalyse in Frankfurt vor 1933.“ Sie fand, für eine allgemeine Öffentlichkeit bestimmt, im Deutschherrenhaus am Sachsenhäuser Mainufer statt und stieß auf eine große Zuhörerschaft. Eine Veröffentlichung der Vorträge als Sammelband ist geplant.
In Zukunft steht die Vertiefung von bisher aufgeworfenen Fragestellungen, insbesondere der spezifischen Stellung des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts im Prozeß der Institutionalisierung von Psychoanalyse, das Fortwirken und die Weiterentwicklung seiner Mitglieder Karl Landauer, Heinrich Meng, Frieda Fromm-Reichmann, Erich Fromm und S.H. Foulkes in der Emigration, sowie der Neubeginn in den 50er Jahren auf dem Programm. Auch grundsätzliche Fragen der psychoanalytischen Geschichtsforschung sollen erörtert werden.
Mitglieder und ihre Schwerpunkte im Bereich des Arbeitskreises:
Herbert Bareuther (Bibliografie, Dokumentation)
Falk Berger (Geschichte des Sigm.-Freud-Instituts)
Karola Brede (Verbindung des Instituts für Sozialforschung zum Frankfurter Psychoanalytischen Institut)
Alfred Krovoza (Rekonstruktion und Geschi