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Hoffnungsvoll verzweifelt blicke ich auf eine 25jährige Geschichte von internationalen Begegnungen und Bewegungen zurück, die vom Psychoanalytischen Seminar Zürich (PSZ) ausgegangen und hierher zurückgeflutet sind. Sie hatten einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung und Ausgestaltung unserer ganz besonderen Art psychoanalytischen Denkens und Handelns. Ohne den Beitrag der Italiener z.B. - Marianna Bolko, Enzo Codignola, Piero Galli, Emmanuele Gualandri, Eugenia Omodei-Zorini und vielen anderen - gäbe es das freie Seminar an der Quellenstraße schon gar nicht! Piero Galli war lange Zeit in Zürich die Integrationsfigur der Plattform-Gruppe, von der eine Untergruppe (die sog. „Italiener-Gruppe“) jahrelang an kollektiv-kameradschaftlich organisierten Fortbildungsveranstaltungen in Mailand, Bologna, Genua und Zürich teilnahm. Aus dieser Denkschule (an welcher sich auch eifrig die „Alten“ vom Utoquai - die beiden Parins und F. Morgenthaler - beteiligten) gingen so wichtige Impulse hervor wie die Überwindung der neuen Narzißmustheorien1, die Klärung der Parameter-Frage2 und die logische Analyse der Deutung.3 Zu dieser „Frühvernetzung“ mit den Italienern kamen sehr bald die Einflüsse aus Argentinien mit seiner hochstehenden psychoanalytischen Kultur hinzu. Marie Langer stellte die ersten Kontakte zwischen Zürich und Salzburg4 her und machte uns mit Kleinschen Konzepten vertraut; später warb sie für eine psychoanalytische Aufbau-Arbeit im Gesundheitswesen in Nicaragua und stellte die Weichen zu den internationalen Treffen von marxistischen Psychologen und Psychoanalytikern in Havanna. Armando Bauleo führte gegen manche Widerstände das Gruppendenken in Zürich ein (Grupo operativo).5 Aus Amsterdam kam Sjef Teuns den hiesigen Kinderanalytikern zu Hilfe, was sich unter Mitarbeit von Bianca Gordon (aus London) zu einem eigenen Ausbildungsunternehmen entwickelte und eine weitere Vernetzung mit dem Wissenschaftszentrum II in Kassel nach sich zog (Hilde Kipp, Christoph Tholen).6