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Ich hoffe, den Leserinnen und Lesern einen Bruchteil meiner Spannung mitteilen zu können, die mich während meiner Entdeckungsreise durch die Dokumente immer wieder erfaßte.2
Meine Idee, für diesen Band einen Beitrag zur Geschichte der psychoanalytischen Ausbildung in Zürich zu verfassen, wurde meist spontan mit „langweilig“ und „abgenutzt“ bezeichnet. Dies ist verständlich, denn die Liste mit den Ausbildungsdebatten, die in über zwanzig Jahren allein in Zürich am PSZ geführt wurden, ist enorm. Wenn man dazu bedenkt, daß sich seit der Spaltung im Jahre 1977 nichts Wesentliches an der Ausbildung am PSZ geändert hat, gleichzeitig aber immer wiederkehrend Unbehagen in verwechselbarer Ähnlichkeit geäußert wurde, drängt es mich zu fragen und zu untersuchen, ob dieses Phänomen aus der (Entstehungs-) Geschichte des PSZ erklärbar wird.
In der Auseinandersetzung mit den Dokumenten habe ich den Eindruck bekommen - und das hat mich beeindruckt -, daß vieles und manch Intelligentes gesagt und geschrieben wurde zur Frage der psychoanalytischen Ausbildung. Mein Respekt gilt all den Akteurinnen und Akteuren, die sich mit viel Engagement und z.T. ausgelassener Ernsthaftigkeit damit beschäftigt haben.
„Es bedeutet für den einzelnen eine Überforderung, die korrekte Analyse und Diagnose der institutionellen Prozesse vorzunehmen, in die er selbst involviert ist. Darüber hinaus würde ihr Gelingen nichts an der bestehenden Situation verändern. Denn die Diagnose bleibt privater Besitz der Person, die sie vornimmt.“ (Kurt Buchinger, Zur Organisation psychoanalytischer Institutionen, in: Psyche 1, ).
Ich denke, so ist es mancher und manchem geschehen. Es ist alles da, aber vieles steht neben- anstatt in Beziehung zueinander.
Die folgende Arbeit ist nicht chronologisch aufgebaut. Ich habe mich unverhohlen dem Quellenmaterial und den Dokumenten genähert. Zwei davon habe ich in den Mittelpunkt meiner Überlegungen gestellt: Das erste „Programm (WS 77/78) des Psychoanalytischen Seminars“ nach der Spal