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Der Quellenteil umfaßt drei Papiere: Das erste, gleichsam die Geburtsurkunde des Psychoanalytischen Seminars Zürich (PSZ), ist ein 1970 verfaßtes „Memorandum über Ziel, Sinn und Organisation des Seminars Zürich“ von Fritz Morgenthaler. Als Leiter des Zürcher Unterrichtsausschusses (UA) der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse (SGP) schlägt er in Weiterführung einer Tradition der SGP und auf dem Hintergrund einer institutionskritischen Bewegung in Zürich und anderswo vor: „Das Psychoanalytische Seminar Zürich soll als erstes Ausbildungsinstitut einer psychoanalytischen Gesellschaft der IPA von den Studenten selbst übernommen und geführt werden.“ Sein Memorandum wird im gleichen Jahr von den Teilnehmern des Seminars aufgenommen und von der Jahresversammlung 1970 der SGP abgesegnet (s. dazu Kurz, S. 14f. und Borer, S. 133f.). Das zweite Papier, ebenfalls verfaßt von einem Leiter des Zürcher UA, Fred Singeisen, ist ein „Bericht über die gegenwärtige Situation am Psychoanalytischen Seminar Zürich“ und richtet sich an die Jahresversammlung 1976 der SGP. Singeisen verteidigt das Zürcher Seminar gegen einen Aberkennungsantrag von Alice Miller, der in der Abstimmung die nötige Zweidrittelmehrheit dann nicht erhält. Schließlich - nachdem an der Jahresversammlung 1977 der SGP neue Richtlinien angenommen worden waren und in der Folge der Zürcher UA das PSZ aufgefordert hatte, die Leitung des Seminars dem UA zu übergeben - ein Protokoll vom 8.6.77 der drittletzten Teilnehmerversammlung im Schoße der SGP: die Anwesenden bekunden den Willen, von sich aus das Gespräch mit dem UA nicht abzubrechen.
Datiert vom Ende Juli 1977 erreicht die Teilnehmer des PSZ ein Brief des Zürcher UA. „Da die Teilnehmerversammlung weiterhin an Beschlüssen festhält, die mit Statuten und Beschlüssen der Schweiz. Gesellschaft für Psychoanalyse unvereinbar sind …, wurde das von der SGP gemietete Seminar an der Waserstraße 43 geschlossen.“