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Zu Beginn der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde durch August Forel, damals Direktor der Klinik, die Hypnose und die Suggestion am Burghölzli eingeführt. 1887 hatte er in Nancy bei Bernheim und Liébault seine Kenntnisse in diesen Fachgebieten vertieft. Seine Arbeiten über das Gedächtnis zeigen, daß sich seine psychologische Methodik letztlich auf einen biologisch funktionalen Hintergrund bezog. Mit der Hinwendung zur Schule von Nancy verdeutlichte er aber gleichzeitig, daß seine Auffassung des Seelenlebens eine durchaus dynamische war. Die Zurückhaltung, die er später den Arbeiten Freuds gegenüber einnahm, lag daran, daß ihm ein Verständnis für dessen Libidotheorie und die Entwicklung der infantilen Sexualität abging. Jedenfalls trat er öffentlich und in seiner Arbeit als Arzt für die Sache der „Psychiker“ ein. 1898 (bis ) übernahm Eugen Bleuler die Klinikleitung. In zwei Arbeiten Bleulers wird seine Verbundenheit zur Hypnose verdeutlicht. In „Zur Psychologie der Hypnose“ (1889) beschreibt er seine Selbstbeobachtung der Hypnose, nachdem er u. a. von Forel hypnotisiert worden war. 1894 berichtet er in „Gutachten“ über sechs Fälle von unheilbaren Geisteskranken, die er mittels Hypnose und Suggestion von einschränkenden Symptomen befreien konnte. Aus derselben Arbeit stammt folgendes Zitat (S. 17): „Ich habe bei viel über 1000 Hypnosen nie einen Schaden gestiftet.“ Bleuler hatte im Gegensatz zu Forel eine grundsätzlich andere Einstellung den Arbeiten Freuds gegenüber. 1896 bezeichnete er in der „Münchner Medizinischen Wochenschrift“ die Arbeit Freuds, „Studien über Hysterie“ , als „eine der wichtigsten Erscheinungen der letzten Jahre auf dem Gebiete der normalen und pathologischen Psychologie“ . Eine klinische Anwendung der Freudschen Ansätze aber ist vor aus den Krankenakten nicht nachweisbar.
1900 nahm C. G. Jung seine Arbeit an der Klinik Burghölzli auf, in