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Da war es wieder. Obwohl nicht im geringsten überraschend - denn ich hatte in einer fast ängstlichen Spannung auf seine Repetition gewartet und durfte mir sicher sein, es nur allzubald wieder zu hören - ging das kleine Wort doch wie ein Schnitt durch mein Inneres und ließ mich kaum merklich zusammenzucken. Unbarmherzig zertrennte ein Nichts endgültig das geistige Gewebe, in dem ich bis dahin versucht hatte, den Ausführungen der Rednerin zu folgen. Während Frau Labara in ihrer sachlich freundlichen Art den angefangenen Satz fortführte, war ich in aller Stille und von den anderen Zuhörern gänzlich unbemerkt in den Abgrund eines unscheinbaren Auftakts gestolpert. Im freien Sturz harrte ich des zerschmetternden Aufpralls, um ihn schon bald als Gewinn sicheren Grundes herbeizuwünschen - doch dieser Fall erwies sich als bodenlos. Während die Stimme der Vortragenden nur noch leise, gänzlich unverständlich und wie aus einer unendlichen fernen Oberfläche an mein Ohr zu dringen schien, ohne allerdings noch im geringsten in meinen Geist einzugehen, pendelte ich, wie an einem unsichtbaren Gummizug aufgeknüpft, in grauser Öde auf und ab. Immer wenn ich glaubte, mich mit einer letzten, verzweifelten Anstrengung meiner nachlassenden Spannkraft in die Wirklichkeit zurückschnellen zu können und den rettenden Anschluß an die Rede der Dozentin zu gewinnen, zerriß mir die erneute Wiederkehr eines scheinbar harmlosen Dreisilbers mit dämonisch verzerrtem Hohngelächter die eben erst geknüpften, zarten Bande des Verstehens.
Vielleicht wäre Rettung aus dieser peinlichen Lage möglich gewesen, wenn ich, einem jähen Impuls folgend, den Spiegel hochgerissen und laut das bannende Wörtchen herausgeschrien hätte. Aber in einer Welt voller Mißverständnisse gibt es Dinge, die man besser unterläßt…
Da blieb keine Wahl denn die, mich notgedrungen und all meinen Mut zusammennehmend, in diesen gähnenden Zwischenraum, aufgetan durch eine Floskel, zu werfen. Wie Faust in der vagen Hoffnung, im Nichts das Al