You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Dieser Text will Probleme von psychologischem Rang aufzeigen, welche in dem Psychoanalytiker entstehen können, der den Status des Lehranalytikers erreicht hat. Solche Probleme haben ebenso ihren Widerhall in der „Lehrkörper“-Gruppe, die sich aus den Lehranalytikern zusammensetzt. Während viele der im folgenden aufgeführten Sachfragen institutionellen Gruppen im allgemeinen inhärent sind, sind andere mehr spezifisch auf die psychoanalytische Arbeit bezogen. Beide sind einer sorgfältigen psychoanalytischen Untersuchung wert. Am Ende meiner Darlegung werde ich einige Vorschläge zu machen versuchen, durch welche einige Milderung der „psychischen Probleme von Lehranalytikern“ erreicht werden könnte.
Im Gegensatz zu der großen Diskussion über Probleme der Lehranalyse, welche den Kandidaten als Analysanden fokussiert, wurde für die Probleme des Lehranalytikers, die sich aufgrund seiner Tätigkeit und seines Status bislang ergaben, vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit aufgewandt. Dies trifft sicherlich zu für das Forum der Lehranalytiker des New Yorker Psychoanalytischen Instituts, für das Gremium professioneller Standards der Amerikanischen Psychoanalytischen Vereinigung (Board of Professional Standards of the American Psychoanalytic Association) und für COPER. Die internationale psychoanalytische Literatur über psychoanalytische Ausbildung ist auch ziemlich schweigsam im Hinblick auf die Selbst-Erforschung durch Lehranalytiker. Eine bemerkenswerte Ausnahme ist der Text von C. Featherston1 aus Ottawa, Kanada, dessen überzeugende Argumente ich später ausführlich aufnehmen werde.
Was immer über die psychischen Risiken (hazards) des Lehranalytikers gesagt wird, dreht sich im wesentlichen um drei Themen: