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Ich bin mir darüber klar, daß ich hier als Mitglied einer Gruppe bin - der Gruppe, die als erste vom Institut für Gruppenanalyse zu Gruppenanalytikern ausgebildet wurde. Dieses Institut ist die Schöpfung S. H. Foulkes’, seiner Freunde und seiner Kollegen, die die Gründungsmitglieder sind. Die Teilnehmer dieser ersten Ausbildungsgruppe sind nun meine Freunde und Kollegen; sie alle hatten einen tiefen und bis heute andauernden Einfluß auf meine berufliche Identität als Gruppenanalytikerin und auf meine persönliche Entwicklung. Ich möchte den heutigen Tag mit ihnen teilen.
Noch nach dem 2. Weltkrieg war die englische Gesellschaft klar definiert; heute aber leben wir in einer Gesellschaft zunehmender kultureller Pluralität. (Glauben Sie mir, trotz der Verwerfungen des 2. Weltkrieges spürte man die klare Umgrenzung dieser Gesellschaft, wenn man in dieses Land kam.) Während britische Institutionen und die britische Nationalität unverrückbar und dauerhaft erschienen, sind sie heute in einem Zustand von Unsicherheit und Veränderung. Bedingt durch die Informationsflut, die über das Fernsehen in unsere Wohnzimmer gelangt, schrumpft die Welt schnell zusammen. Es gibt eine Aussicht auf eine starke Verbindung - bis hin zu einer möglichen Vereinigung - mit unseren europäischen Nachbarn. All dies fordert eine Auseinandersetzung mit unserer kulturellen und historischen Identität, dem gleichen und dem anderen in Gruppen und Individuen mit unterschiedlicher Herkunft, Sprache und einem unterschiedlichen geschichtlichen Hintergrund. Wir fürchten ihre Präsenz in unserer Mitte und jenseits unserer Grenzen zunehmend, und wir reagieren ihnen gegenüber feindlich.
Jenseits der politischen Reaktionen auf die neue Welt liegen persönliche Fragen: Weiß ich eigentlich, wohin ich in all diesem gehöre? (Andere zögern nicht, mir zu sagen, wohin ich gehöre und wohin ich nicht gehöre, und häufig geschieht dies in ziemlich eindeutiger verbaler und averbaler Weise). Wie einzigartig und wie dauerhaft ist m