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„Obwohl schon zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Frauen zum engeren Kreis der psychoanalytischen Bewegung gehörten, sind nur wenige Psychoanalytikerinnen außerhalb der Fachöffentlichkeit bekannt geworden. Während viele Männer durch ihre leitenden Funktionen und ihre Publikationen ins Licht der Öffentlichkeit rückten, leisteten Frauen oft die „stille“ Arbeit - sei es in der Patientenversorgung, der Erziehung, der Ausbildung angehender Psychoanalytiker oder der Institutsarbeit. Ihre Ideen und theoretischen Entwürfe prägten diese Arbeit, erschienen aber nur selten in Form eigener Veröffentlichungen.“ (S. 9)
Das Anliegen des vorliegenden Buches ist, ihre „stille“ Arbeit vor dem Vergessenwerden zu bewahren, ihnen und ihrer Arbeit in der Form biographischer Portraits ein Denkmal zu setzen. Dafür wurden 16 Frauen aus unterschiedlichen psychoanalytischen Richtungen ausgewählt, die „weniger bekannt sind als z. B. Melanie Klein, Lou Andreas-Salome oder Käthe Dräger“ (S. 10); es sind: „Die