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Dieser erste Zeitraum nach der Institutsgründung wurde unter verschiedenen Gesichtspunkten ausgewählt. Die kleine Feierlichkeit anläßlich des 15jährigen Wiederbestehens des Berliner Psychoanalytischen Instituts, mit geladenen auswärtigen Gästen (Imre Hermann, van der Leeuw) im Oktober 1965 zeigt: das Institut ist nun etabliert und dokumentiert auch nach außen ein gewisses Selbstbewußtsein! Die Feier ist in ihrer Bescheidenheit mehr von lokalem Interesse, denn die DPV ist nicht mehr, wie in den ersten Gründungsjahren, identisch mit dem Berliner Institut (vgl. Lürßen, Maetze). Sowohl ihr Vorsitzender, H. E. Richter (ursprünglich Berlin), ihr stellvertretender Vorsitzender H. Thomä, sowie die Leiterin des Zentralen Unterrichtsausschusses der DPV, Frau Mitscherlich-Nielsen, sind nicht in Berlin ansässig. Für die Geschichte der DPV ist die öffentlich beachtete Gründung des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts durch Alexander Mitscherlich, im Oktober 1964, ein denkwürdiges Datum. Hierin dokumentierte sich die zunehmende Ausbreitung der Psychoanalyse in Deutschland. Gleichzeitig war damit die Schwerpunktsverlagerung, fort von Berlin, vollzogen.
Von diesem Zeitpunkt an wurde die Ausbildung zunehmend durch den zentralen Ausbildungsausschuß (zAA) der DPV institutionalisiert, vereinheitlicht und formalisiert, wenn auch lokale Besonderheiten blieben. Anläßlich der Tagung der DPV zur Frankfurter Institutsgründung durfte ich meinen Fallvortrag für die außerordentliche Mitgliedschaft halten.
Ohne einen kurzen Blick auf die Geschichte, läßt sich die Ausbildungssituation in Berlin nicht einfach verstehen. Der Austritt 1950 aus der DPG, einer kleinen Gruppe um Müller-Braunschweig, bedeutete gleichzeitig die Gründung des Berliner Psychoanalytischen Instituts bzw. der DPV.
Die reine Lehre der Psychoanalyse zu bewahren und weiterzuentwickeln, frei von allen Amalgamierungen einer durch Schultz-Hencke beeinflußten DPG, hatte den Entschluß bewirkt.
Ein Jahr später, 1951,