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Das vorliegende Werk ist eine Zusammenstellung von ausgewählten Beiträgen aus 32 Ausgaben bzw. 1.500 Seiten der von einem Berliner Verein getragenen Zeitschrift „ICH“, die ihren Ausgangspunkt in der DDR 1990 nahm. Die Gründung dieser Zeitschrift wurde durch Radiosendungen des Senders DT-64 aus der Vor-Wende-Zeit mitinitiiert. Bei dieser Zusammenstellung handelt es sich um einen DIN-A-4 großen und knapp 500 Seiten starken Band, dessen Mitherausgeber, besagter Berliner Verein, sich in seiner Gründerphase als „Verein zur Förderung der Psychoanalyse“ verstand. Ungewöhnlich an diesem Buch ist jedoch nicht der Titel allein, sondern auch ein großer Teil seines Inhalts.
Die Zeitschrift „ICH“ berichtete in den Jahren nach ihrer Gründung über Psychotherapien, Gesellschaftskritik und alternative Lebensformen im Gebiet der ehemaligen DDR, wie auch zu Themen der allgemeinen Geschichte und der Medizingeschichte. Pioniergeist und Aufbruchstimmung im besten Sinne treten einem auf vielen Seiten deutlich vor Augen. So wird der Titel des vorliegenden Sammelbands dann auch entschlüsselt, der sich als Anspielung auf das in der DDR bis 1973 unumgängliche Buchgeschenk zur Jugendweihe entpuppt, das den deutlich entindividualisierenderen Titel „Weltall, Erde, Mensch“ trug.
Die Metamorphosen der Zeitschrift selbst, die thematische Auswahl ihrer Beiträge sowie die damit untrennbar verknüpfte Vereinsgründung des „ICH e. V.“, wie auch die „psychische Revolution“ ihrer Leserschaft und die Entwicklung einer „therapeutischen Kultur“ (Hans-Joachim Maaz) in den neuen Bundesländern sind immer wieder Gegenstand der Beiträge. Wir erfahren zunächst über fünf ausführliche