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Im folgenden Beitrag, er stellt eine erste Zusammenfassung von bisherigen Forschungsergebnissen dar, wird in biographischen Skizzen die Lebensgeschichte der elf Frauen vorgestellt, die Kandidatinnen des „Deutschen Instituts für psychologische Forschung und Psychotherapie“ in Wien waren, die sich an dem Proponenten-Komitee beteiligten, das am 20.9.1945 um die Genehmigung zur Wiedereröffnung der WPV angesucht hat, oder die bis 1951 Mitglied der WPV geworden sind.
Unter den insgesamt 16 Ausbildungskandidaten des „Deutschen Instituts“ (Stand vom 3. Juni 1944) gab es 6 Frauen:
ab 1939: Dr. med. Gottfriede (Friedl) Aufreiter, Dr. med. Ella Lingens
ab 1940: Dr. med. Barbara Scharmann
ab 1941: Dr. phil Hedwig Bolterauer, Dr. phil. Elli Hon (Siémon)
ab 1943: Dr. phil. Emmy Miklas
Keine Frau wurde Mitglied oder Praktikantin des Instituts.
Das Proponenten-Komitee vom 20.9.1945 bestand aus 13 Personen. Die Frauen unter ihnen waren: Dr. med. Friedl Aufreiter, Dr. phil. Hedwig Bolterauer, Dr. med. Thea Genner-Erdheim, Dr. phil. Emmy Miklas, Dr. med. Barbara Scharmann, Dr. phil. Klara Wolf.
Auf der ersten, im International Journal of Psycho-Analysis 1946 veröffentlichten Mitgliederliste der wiedereröffneten WPV sind 5 Frauen und 11 Männer als Mitglieder ausgewiesen. Auf dieser Liste scheinen auch die nach Wien zurückgekehrten Emigranten Otto Fleischmann, Robert Hans Jokl und Walter Hollitscher auf: