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Mit dem vorliegenden Heft wechselt die Herausgeberschaft von LUZIFER-AMOR. Die bisherigen Herausgeber, Gerd Kimmerle und Ludger M. Hermanns, ersterer zugleich Gründer und Verleger der Zeitschrift, sind nach sieben Jahren fruchtbarer Tätigkeit zurückgetreten. Sie werden der Zeitschrift in anderer Funktion verbunden bleiben.
Dieser Neubeginn innerhalb der Kontinuität von LUZIFER-AMOR soll zur Einführung einiger Änderungen genutzt werden. Die wichtigste ist, daß die bisherige exklusive Themenbindung preisgegeben wird. Sie erhöhte zwar die Geschlossenheit der Hefte, hatte aber auch zur Folge, daß viele Manuskripte, die nicht in die Planungen der Redaktion paßten, abgewiesen werden mußten (wenn nicht die Autoren gleich auf das Einreichen verzichteten). Die Zeitschrift gefährdete so ihre natürliche Rolle als Organ der deutschsprachigen psychoanalysehistorischen Forschung. Um dem entgegenzuwirken, werden in Zukunft zwar weiter Themenschwerpunkte gebildet, aber darüber hinaus, in einer Rubrik Aus der Forschung, attraktive Aufsätze aus dem ganzen Spektrum der Psychoanalysegeschichte vorgelegt.
Von nun an sind Autoren eingeladen, ohne Rücksicht auf die Schwerpunktplanung der Redaktion Texte einzuschicken. LUZIFER-AMOR setzt voraus, daß diese Texte nicht immer Normalumfang haben. Speziell die Form der Kleinen Mitteilung, wo einzelne Funde oder Beobachtungen vorgestellt werden, die interessant sind, ohne sich in den Zusammenhang eines regelrechten Aufsatzes zu fügen, soll gepflegt werden. Solche Mitteilungen werden mit aktuellen Diskussionsbeiträgen etc. in einer eigenen Abteilung zusammengefaßt. Quellennähe war im Konzept der Zeitschrift immer ein hoher Wert und soll es bleiben; entsprechend wird die Rubrik Quellentexte fortgeführt. Dem internationalen Charakter des psychoanalysehistorischen Feldes wird dadurch Rechnung getragen, daß bisweilen auch Übersetzungen von hervorragenden Arbeiten, die in anderen Sprachen erschienen sind, gebracht werden.
Der Rezensionsteil von LUZIFER-A