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Der Autor der Aufsätze und Gelegenheitsarbeiten, die in diesem relativ schmalen Band versammelt sind, ist ein Laienanalytiker aus Los Angeles, der sich in der Tradition der linken psychoanalytischen Kulturkritik sieht und Bettelheim in dessen letzten Jahren kannte. Schwerpunkt der Beiträge sind Bettelheims KZ-Erfahrung, seine Kritik
an Stracheys Freud-Übersetzung und sein Selbstmord. Bemerkenswert das Bemühen, Bettelheim gegen die herabsetzenden Darstellungen nach seinem Tod in Schutz zu nehmen, ohne die dunkleren Seiten seines Charakters zu verschweigen. Unter historischem Aspekt ist das Interview relevant, das Fisher mit Bettelheim geführt hat, u. a. über seine Begegnung mit der Psychoanalyse in Wien (und seine Nicht-Ausbildung dort), sowie die lange Einleitung von Kaufhold und Löffelholz, die über Fisher selbst informiert. - M. S.