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Dieser Klassiker der Medizingeschichte ist 29 Jahre nach seiner Ersterscheinung in einem unveränderten Nachdruck neu herausgekommen, versehen mit einer klugen Einleitung von Günter Seidler. Was sonst von medizinsoziologischer Seite nur gefordert und beschworen wird, hat Fischer-Homberger eingelöst. Ihr ist es in seltener Weise gelungen, die realen Zusammenhänge zu finden, in denen das Bild der traumatischen Neurose aufgekommen ist, und sie hat dessen komplexe weitere Geschichte rekonstruiert, Freud einbegriffen. Ihr Buch bleibt ein Werk, das man nach wie vor allen uneingeschränkt empfehlen kann, die etwas über die traumatische Neurose wissen wollen, darüber hinaus auch jenen, die lernen wollen, wie man sinnvolle Forschung betreibt; am meisten vielleicht denjenigen, die einen Sinn für das köstliche Ineinander von Realität und Begriffswelt haben und