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Der Titel dieser Diplomarbeit, die als CD-ROM vorliegt, sagt, was die Arbeit nicht ist: nämlich eine Biographie des Mannes, der durch seine Beziehung zu Sigmund Freud, Otto Weininger und Heimito von Doderer einigen Nachruhm erlangt hat. Wertvoll an ihr ist eine Fülle von neu erhobenen Details zu Swobodas Lebensgeschichte, einschließlich zahlreicher Photographien und Quellentexte, insbesondere aus dem Personalakt der Universität Wien. Doch gelingt es dem Autor nicht, aus dieser Materialfülle ein Bild der Persönlichkeit zu entwerfen oder gar die Persönlichkeit in ihr geistiges und kulturelles Umfeld einzubetten. Das Interesse des Lesers wird durch den nachlässigen Umgang mit der Sprache gedämpft. Auch der Abdruck der Quellentexte ist nicht immer so sorgfältig, wie man es wünschen würde.
Reinhold Treml (Graz)