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Über den Hamburger Photographen Max Halberstadt, den Mann von Freuds Tochter Sophie, war bisher wenig bekannt. Der Band von Weinke, der zum Geleit einer Ausstellung erschien, leistet hier Abhilfe. Halberstadt wird einer Gruppe von »Lichtbildnern« zugeordnet, die bestrebt waren, die Photographie »in wahrer, künstlerischer Form [zu] pflegen«. Er arbeitete insbesondere als Porträtist, war als solcher auf Kinder spezialisiert, hatte aber auch als Werbephotograph eine namhafte Kundschaft. Auf mehr als 50 Bildseiten stellt dieser schöne Band Kostproben aus seinem Werk vor, von Porträts über Straßenszenen bis Photomontagen. Für den Kenner der Freud-Biographik bedeutet es eine interessante Verfremdung, einem