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Es ist erfreulich, daß eine normale geschichtswissenschaftliche Zeitschrift die Psychoanalysegeschichte zum Thema eines Schwerpunktheftes macht. Herausgekommen ist eine kleine Sammlung unterschiedlicher Texte zu unterschiedlichen Themen. Empfohlen für jene, die sich für eines oder mehrere davon interessieren.
Andreas Mayer untersucht die Rolle und Geschichte der Couch und der räumlichen Anordnung im psychoanalytischen Setting. Beide führt er weniger auf technische oder theoretische Überlegungen als auf soziale und materielle Veränderungen zurück, deren Ursprünge im experimentellen Hypnotismus liegen. Lydia Marinelli behandelt die bisher wenig beachtete Wechselwirkung zwischen dem »Inneren« der Psychoanalyse und ihrer öffentlichen Rezeption. Sie zeigt z. B., wie die Reaktionen lesender Patienten, Studenten und Psychiater Freud in der 2. und 3. Auflage der Traumdeutung zu Modifikationen nötigten. Eine interessante Episode - Keynes’ unter Pseudonym veröffentlichte Verteidigung Freuds gegen zeitgenössische Kritiken - beschreibt John Forrester. James Strachey eröffnete übrigens seine Rezension eines