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Sieben Jahre nach Erscheinen der Originalversion ist die Übersetzung dieses Psychoanalyse-Wörterbuchs verfügbar, das nach vielen bereits existierenden beansprucht, ein »Erfassen und Einordnen der Elemente psychoanalytischen Denkens« zu ermöglichen und seine Entwicklung zu schildern, »die im Lauf des letzten Jahrhunderts durch die Entfaltung seines Begriffsapparates, seiner Geschichte, eines stets neu interpretierten eigentümlichen Denkens (Freuds Werke), einer Genealogie von Meistern und Schülern sowie einer spezifischen Politik zur Entstehung eines einzigartigen Wissens geführt hat«. Dieser Anspruch wird noch gesteigert: es sei das erste und einzige Lexikon, das psychoanalytische Begriffe, Länder, Biographien, Theorien, Nachbargebiete, unterschiedliche Schulen und die Historiographie des Freudianismus sowie die Auswirkungen der Psychoanalyse auf intellektuelle, politische und religiöse Bewegungen gleichzeitig erfasse. Darüber hinaus berücksichtige es Freuds Familienmitglieder sowie die wichtigsten ersten »Fälle«.
Wird dieser immense Anspruch eingelöst? Kurz gesagt: Nein.