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Es gibt schlechte Bücher über Freud, die ihn zum Idol erheben, und es gibt »Freud bashing«, das gut recherchiert ist. Dieses Buch jedoch ist ebenso schlecht wie bösartig und - das muß leider offen gesagt werden - lohnt die Lektüre nicht, ja vor seiner Lektüre muß Unkundigen abgeraten werden, weil keinem Satz zu trauen ist. Die Autorin trifft eine sehr begrenzte Auswahl aus der biographischen Literatur und einigen Briefen, nimmt daraus nur, was ihr in den Kram paßt, dreht und wendet dieses Material, bis es vollends ihrem einseitig-negativen Bild von Freud und dem Großteil seiner Familie entspricht, würzt das Ganze reichlich mit Innuendos und freien Erfindungen, montiert dazu als »Beleg« ein paar aus dem Zusammenhang gerissene oder schlicht phantasierte Stellen aus Freuds