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1907 ist er bereits gestorben, der nur drei Jahre ältere Zeitgenosse Freuds, der dessen Anspruch, als erster die psychische Ätiologie der Hysterie und »das Unbewußte« »entdeckt« zu haben, so ernsthaft bedrohte. Paul Julius Möbius war Theologensohn, nach Steinbergs Recherche promovierter Philosoph und Arzt. Er führte ab 1878 eine neurologische Praxis in Leipzig, befreundet mit dem dortigen Internisten Adolf Strümpell, der pathogene »Vorstellungen« und das »psychische Trauma« als mögliche Krankheitsursachen beschrieben hat. Möbius verehrte Charcot; über Hypnotismus, Suggestion, Nervosität, Hysterie und Fragen der Psychogenie äußerte er sich seit den frühen 1880er Jahren. 1888 definierte er als hysterisch »diejenigen krankhaften Veränderungen des Körpers, welche