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Hanns Sachs, Freud-Schüler der ersten Stunde, Mit-Begründer der Imago, seit 1920 Lehranalytiker in Berlin und seit 1932 in Boston, wo er 1939 die American Imago gründete, hat eine stattliche Anzahl von Arbeiten veröffentlicht. Trotzdem ist er heute, wie auch der Herausgeber des hier zu besprechenden Bandes zu Recht feststellt, nahezu vergessen. Deutschsprachige Publikationen von ihm sind nicht auf dem Markt; selbst sein Erinnerungsbuch Freud. Meister und Freund, das 1982 in einer Taschenbuchausgabe neu aufgelegt wurde, ist derzeit vergriffen. So ist es zweifellos verdienstvoll, daß der vorliegende Band erneut auf ihn aufmerksam macht. Es handelt sich um die deutsche Erstausgabe der von Sachs noch selbst zum Druck vorbereiteten Aufsatzsammlung, die postum 1948 unter dem Titel Masks of Love and Life erschien. Mit dem deutschen Titel Wie Wesen von einem fremden Stern greift der Herausgeber und Übersetzer Jürgen Hardt auf den ursprünglich geplanten Titel zurück, den der Herausgeber der englischen Ausgabe, Abraham A. Roback, nicht übernahm. Sachs spielte damit auf ein Leitmotiv an, das seine Beiträge durchzieht; er spricht dort immer wieder von den Menschen als »diesen fremdartigen Wesen«, um so die Distanziertheit des eigenen Blicks auf sie zu markieren. Der Band enthält - neben den Aufsätzen von Sachs - das Vorwort zur englischen Originalausgabe von Anna Freud (die vor allem Sachs’ Wirkung über die Psychoanalyse hinaus würdigt), die Einleitung von Roback zur englischen Ausgabe sowie einen kurzen biographischen Abriß desselben Autors. Die letzten beiden Texte wurden ans Ende des Bandes gerückt und dazwischen eine Würdigung von Sachs gestellt, die Sanford Gifford 1997 zu dessen 50. Todestag verfaßt hat. Das dem englischen Original beigefügte Glossar psychoanalytischer Begriffe wurde nicht übernommen. Dafür gibt es eine neue Einleitung von Hardt sowie Anmerkungen zu den Aufsätzen.
Von Sachs versammelt der Band insgesamt 16 Beiträge, die er alle für die englische Ausgabe ge