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Zwei Zeitschriften sind anzuzeigen, die das Freud-Jubiläumsjahr 2006 genutzt haben, um einschlägige historische Themenhefte herauszubringen.
In den Uchtspringer Schriften hat Christfried Tögel einige Würdigungen versammelt, die zu Freuds 70., 75. und 80. Geburtstag erschienen. Es handelt sich fast durchweg um Publikationen aus den psychoanalytischen Zeitschriften. Die Grußadresse zum 80. aber, mit den Unterschriften von 217 plus (nachträglich) 106 Größen des damaligen Kultur- und Geisteslebens, darunter mancher überraschende Name von Brecht bis Picasso, ist aus dem Archiv erhoben. Während die anderen Texte auch vorher leicht greifbar waren, vermisst man solche, die an entlegenerer Stelle erschienen sind, etwa die Rede von Heinrich Gomperz über »Freuds Bedeutung für die Geisteswissenschaften« von 1931. Immerhin hat man die Stücke jetzt bequem beieinander, unter denen der generöse Beitrag von Eugen Bleuler herausragt. Am interessantesten sind die Presseschauen, die Adolf Storfer 1926 und 1931 zusammengestellt hat. Der ganze Band bezeugt, wie verbreitet schon unter Freuds Zeitgenossen der Eindruck war, den die Deutsche Allgemeine Zeitung bei seinem