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Theodor Kirchhoffs Deutsche Irrenärzte (1921-24) und Kurt Kolles Große Nervenärzte (1956-63) haben ein aktuelles Nachfolgeprojekt gefunden: in bisher zwei Bänden haben Hanns Hippius und Hans Schliack zusammen mit Bernd Holdorff (ab Bd. 2) die Biographien von 41 Nervenärzten versammelt, die mit Ausnahme von Erik Strömgren und James Parkinson alle aus dem deutschen Sprachraum stammen. Erklärtermaßen sollten zunächst die Lücken in dem dreibändigen Werk von Kolle geschlossen werden, was vor allem mit den neurologischen Pionieren Moritz Heinrich Romberg, Hermann Oppenheim, Max Lewandowsky und Hugo Liepmann sowie den frühen Psychiatern Johann-Christian Heinroth, Karl Ludwig Kahlbaum, Richard von Krafft-Ebing und Carl Westphal geschehen ist. Darüber hinaus sind vorwiegend Personen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts Ziel der Darstellung. In Sonderkapiteln