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Was ein gutes Buch ist, erkennt man erst, wenn man viele schlechte gelesen hat. Letzteres ist bei der Beschäftigung mit dem Anna O./Bertha Pappenheim-Komplex unvermeidlich. Daher gleich und unmissverständlich: Bei dem hier anzuzeigenden schmalen Band handelt es sich um eine wissenschaftshistorische Meisterleistung, nach deren Lektüre dieser Diskurs mitsamt seinen vielfältigen Nebenkriegsschauplätzen neu überdacht werden muss. Seine Übersetzung ins Deutsche ist mehr als wünschenswert, die Auseinandersetzung mit dem englischen Original ein Muss für jeden Kenner der Materie, der weiter mitreden will.