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Neue Quellen über Freud als jungen Mann sind kostbar, deshalb ist dieser Band auch für die Freud-Biographik von Belang. Wilhelm W. Hemecker legt darin einige Ego-Dokumente von Freuds Studienfreund Josef Paneth (1857-1890) vor. Die gewichtigsten Stücke sind eine Autobiographie, begonnen mit 26 Jahren, nach der Verlobung, und die Brautbriefe von einem Forschungsaufenthalt 1883/84 in Nizza. Zwei unveröffentlichte Manuskripte Paneths, darunter eine Erörterung der angemessenen Reaktion von assimilierten Juden auf den Antisemitismus, sind etwas unorganisch dazwischengestellt. Eine Bibliographie seiner Veröffentlichungen sowie ein informatives Nachwort des Herausgebers beschließen den Band.
Den größten wissenschaftshistorischen Wert haben diese Dokumente für die Nietzsche-Forschung, da Paneth in Nizza regelmäßigen Kontakt mit Nietzsche hatte und plastische Berichte darüber