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Zusammenfassung: Der »Anschluss« Österreichs an Hitler-Deutschland bedeutete das vorläufige Ende der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Die WPV wurde von der Gestapo geschlossen, Hans Ehlich vom SD als »Sonderbeauftragter« für die WPV eingesetzt und der Chemiker Anton Sauerwald als kommissarischer Verwalter bestellt. Um ihren Besitz nicht ganz zu verlieren, blieb der WPV als letzter Ausweg nur noch, die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft um Hilfe zu bitten. Diese sollte die Treuhänderschaft über die WPV übernehmen und die Vereinigung in das von Mathias Heinrich Göring geleitete Deutsche Institut für Psychologische Forschung und Psychotherapie überführen. Als Beauftragter der DPG wurde Carl Müller-Braunschweig nach Wien entsandt. Der Versuch scheiterte jedoch am Widerstand des Ärzteführers für Österreich Rudolf Ramm, des Psychiaters Heinrich von Kogerer und Hans Ehlichs. Im April 1938 wurde die Liquidation der WPV von Ramm und Ehlich beschlossen.
Summary: Between »aryanization« and liquidation. The fate of the Vienna Psychoanalytic Association after the »Anschluss« in March 1938. The »Anschluss« of Austria into Hitler-Germany