You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Anlässlich des 100. Geburtstags der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (WPV) hat die Wiener Psychoanalytikerin Andrea Bronner ein »Familienalbum« zusammengestellt. Ein Großteil der Mitglieder der Vereinigung bis 1938 und seit 1946 ist in Photographie oder Zeichnung abgebildet, vornehmlich in Portraitform oder in Gruppenaufnahmen. Beigegeben sind dieser Galerie Abbildungen von Briefen, Bucheinbänden und Titelseiten originaler Zeitschriftenpublikationen.
Nach dem Vorwort von Otto F. Kernberg unternimmt Christine Diercks einen Streifzug durch die »Diskontinuitäten« in der Geschichte des Vereins, die durch zeithistorische, institutionelle und theoretische Veränderungen bedingt waren. Der Hauptteil (S. 15-74) behandelt die WPV-Mitglieder von 1908 bis 1938 in alphabetischer Reihenfolge. Kurze Angaben zur Biographie und zu den wichtigsten Werken umrahmen das Fotomaterial, das bei einigen Personen bisher unbekannte Bilder zeigt. Dieses Material stellt den eigentlich originellen Beitrag des Bandes dar und bietet eine willkommene Ergänzung zum Biographischen Lexikon der Psychoanalyse von Elke Mühlleitner. Danach wird der von den Nationalsozialisten ermordeten Mitglieder