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Die Beiträge des kleinen Buches behandeln im Schwerpunkt die Geschichte der Psychoanalyse in Lateinamerika, speziell in Argentinien.
Raúl Párama-Ortega (Mexiko) führt den schwachen kulturellen Einfluss der Psychoanalyse in Lateinamerika auf die Unterentwicklung und den hohen Analphabetismus zurück. Quantitativ ist die Psychoanalyse in Argentinien, Brasilien und Mexiko am stärksten vertreten. Ihre Qualität korrespondiere mit der soziokulturellen Situation des jeweiligen Landes. Im Gegensatz zu den stark politisierten Argentiniern seien die Psychoanalytiker in Mexiko, dessen Alltag zunehmend von Korruption und der Kriminalität der Drogenkartelle überschattet ist, eher konservativ und politisch zurückhaltend. Generell sei es in