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»Wissen Sie, es ist so schwer, wenn man in einem solchen Milieu so jahrelang drin war, das herauszufinden, herauszufischen, was irgendwie wichtig ist.« (3. Tonband)
Leitmotiv des Interviews, das in drei langen Sitzungen stattfand,2 könnte Lampls wiederholte Ankündigung sein: »Da werd ich Ihnen eine Sache erzählen. / Ich will Ihnen eine Geschichte erzählen.« Worauf es beiden Interviewpartnern vor allem ankommt, ist das Detail, Episodisches, erzählt von einem, der dabei gewesen ist. Eissler bekommt nicht immer zu hören, wonach er fragt, dafür aber vieles, was ihm bisher unbekannt war. Es gibt keinen roten Faden außer dem der sprunghaften Erinnerung.
Das Interview beginnt mit Eisslers Frage nach Lampls Beziehungen zu Freud: »wann Sie ihn zum ersten Mal gesehen haben und wie oft und so weiter, und dann ins Detail gehen«. Lampl antwortet:
Ich habe ihn zum ersten Mal gesehen, wie ich ein Kind war von zehn Jahren. Damals hat er einen unheimlichen Eindruck auf mich gemacht, und ich habe ihn eigentlich kaum kennengelernt. Und die erste wichtigere Erinnerung, die ich an ihn habe, war, wie ich im Jahre
Für Kaspar Weber zum 80. Geburtstag.
Das Interview wurde auf drei Tonbändern aufgenommen und liegt in einem maschinenschriftlichen Transkript vor. Jeder Teil ist für sich paginiert: 26, 31 und 30 Seiten; am Anfang des dritten steht »Datum: 1953«. Es gibt zwei Exemplare, eines davon handschriftlich von Lampl korrigiert; dieses wird hier verwendet. - Die Transkripte befinden sich in der Sigmund Freud Collection der Library of Congress (Washington); sie sind seit 2009 freigegeben. - Die vorliegende Präsentation erfolgt mit freundlicher Zustimmung von Edith Berkovitz-Lampl.
Die Auswahl der wiedergegebenen Auszüge berücksichtigt möglichst alle klaren, gehaltvollen Äußerungen Lampls. Orthographie und Interpunktion wurden an die neue Rechtschreibung angeglichen; sprachlich unkorrekte Formulierungen wurden gelegentlich berichtigt.
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Für Kaspar Weber zum 80. Geburtstag.
Das Interview wurde auf drei Tonbändern aufgenommen und liegt in einem maschinenschriftlichen Transkript vor. Jeder Teil ist für sich paginiert: 26, 31 und 30 Seiten; am Anfang des dritten steht »Datum: 1953«. Es gibt zwei Exemplare, eines davon handschriftlich von Lampl korrigiert; dieses wird hier verwendet. - Die Transkripte befinden sich in der Sigmund Freud Collection der Library of Congress (Washington); sie sind seit 2009 freigegeben. - Die vorliegende Präsentation erfolgt mit freundlicher Zustimmung von Edith Berkovitz-Lampl.
Die Auswahl der wiedergegebenen Auszüge berücksichtigt möglichst alle klaren, gehaltvollen Äußerungen Lampls. Orthographie und Interpunktion wurden an die neue Rechtschreibung angeglichen; sprachlich unkorrekte Formulierungen wurden gelegentlich berichtigt.