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»Und viel zu schön für uns«, schreibt Sigmund Freud mit leiser Selbstironie am 22. August 1938 an Jeanne Lampl-de Groot über das geräumige, helle Londoner Backsteinhaus in Maresfield Gardens 20, in das er einen Monat später mit Familie, Antikensammlung, Bibliothek und Mobiliar einziehen und in dem er sein letztes Lebensjahr verbringen wird, dem Naziregime und der düsteren Wohnung in der Wiener Berggasse entkommen.
Die Arbeits- und Wohnräume blieben nach Freuds Tod, als Anna Freud in dem Haus weiterlebte, nahezu unverändert. Einige Räume wurden nach der Museumsgründung umfunktioniert, um den Anforderungen eines Museumsbetriebs zu genügen. In einem werden z. B. private Filme der Familie Freud aus den 30er Jahren gezeigt; ein anderer bietet die Möglichkeit für Sonderausstellungen,