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Arnold Zweig träumt im Exil 1934. Er steigt in einen Zug nach Glogau, seinem Geburtsort in der Nähe von Kattowitz. Doch als er endlich mitten in der Nacht ankommt, sieht er eine bengalische Kirche und ist unter japanischen Menschen. Er ist ein Fremder. Deutschland ist Zweig fremd geworden, Palästina wird ihm fremd bleiben. Zweig hat die Psychoanalyse aus Deutschland mitgenommen, er setzt auf ihre Hilfe, er nutzt sie für sein Schreiben und: Im inneren psychoanalytischen Zirkel Palästinas fühlt er sich zu Hause!
Zweig ist einer der acht Protagonisten in Fuechtners Buch. Das Anliegen von Berlin Psychoanalytic ist, die lebendige Entwicklung, welche die Psychoanalyse in Berlin und in Deutschland in der Zwischenkriegszeit nahm, zu beschreiben. Die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs prägten Künstler wie Psychoanalytiker dieser Zeit. Fuechtner zeichnet nach, dass gerade in Berlin eine besondere Mischung aus diesen Kriegserfahrungen und modernen kulturellen,