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»Psychoanalyse in der literarischen Moderne« betitelt zweierlei: Ein von dem Marburger Germanisten Thomas Anz geleitetes DFG-Forschungsprojekt, das sich vor dem Hintergrund der These, dass die Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts ohne die Rezeption der Psychoanalyse und umgekehrt die Psychoanalyse ohne ihre Auseinandersetzung mit Literatur nicht angemessen zu begreifen sind, die »systematische Darstellung und Dokumentation der Psychoanalyserezeption in der deutschsprachigen Literatur zwischen ca. 1900 und 1939« zum Ziel gesetzt hat (). Und zum anderen eine Buchreihe, in der die Forschungsergebnisse publiziert werden. Schriftstellerinnen und das Wissen um das Unbewusste ist der dritte Band in dieser Reihe.
Anhand von Texten, »die aussagekräftig für die Interpretationsweisen der Psychoanalyse durch Schriftstellerinnen