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Im Untertitel ihres Buches lädt Hale Usak-Sahin die LeserInnen zu einer Spurensuche ein. Dieser Einladung zu folgen lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Wir lernen die Biographien einiger Persönlichkeiten kennen, die für die psychiatrische und psychoanalytische Bewegung in der Türkei bedeutend waren oder sind. Und wir erfahren viel über gleichzeitige politische und gesellschaftlich-kulturelle Veränderungen. Es ist spannend zu sehen, wie sich schrittweise und sozusagen »verspätet« eine psychoanalytische Kultur etabliert hat in einem Land, in dem bis vor nicht allzu langer Zeit nur wenig einschlägige Fachliteratur existierte, kaum PsychoanalytikerInnen praktizierten und