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Die ungarische IPV-Gruppe hatte bei ihrer Gründung durch Ferenczi im Mai 1913 fünf, 1937 vor der zweiten Emigrationswelle 25 Mitglieder; ihre Nachfolgegruppe zählt heute 100 Mitglieder. Das einzige Institut befindet sich in der Hauptstadt, und die meisten Analytiker sind dort klinisch tätig. Alles ist auf Budapest konzentriert, bis auf das herausragende, von Ferenc Erös geprägte Doktorandenkollegium zur theoretischen Psychoanalyse an der Universität in Pécs (Fünfkirchen).
Den ersten der Plenarvorträge über »Die Budapester Schule und ihre Wirkung auf die moderne Psychoanalyse durch Betonung der frühen Objektbeziehungen« hielt Judith Mészáros. Sie hob hervor, dass die Aufmerksamkeit sich auf die genuinen Ideen von Ferenczi und Bálint über die primären Objektbeziehungen richtet und dass diese das Freud'sche Konzept des primären Narzissmus ersetzen. Ferenczis Idee der optimalen elterlichen Einstellung habe analoge Vorstellungen bei Margaret Mahler und Winnicott vorweggenommen. Mészáros zog den Bogen von Ferenczis Forderung im Klinischen Tagebuch, während der Analyse »hinab zu den Müttern« zu steigen, über die primäre, archaische, passive Objektbeziehung bei Ferenczi, Michael und Alice Bálint, dann über Teréz Benedek und Mahler zu den aktuellen Forschungen von Gergely und Watson.
Anna Halász verfolgte die Entwicklung der Objektbeziehungstheorie von Ferenczis »infantiler Passivität«/Liebe bis zum ausgereiften Begriff des Containing und reklamierte ihren Ursprung für die Budapester Schule. - Eszter Hámori meinte auch die Wurzel der Theorien von Bowlby, Selma Fraiberg und Françoise Dolto über die frühe Mutter-Säuglings-Beziehung bei den Klassikern der Budapester Schule Ferenczi, Hermann und Bálint zu entdecken. - Ágnes Hódi behandelte die Verflochtenheit der Bindungstheorie mit der Intersubjektivitätstheorie in Bezug auf die psychische Entwicklung wie auf die analytische Situation. Grundgedanken dieser Theoriebildung sah sie bei Ferenczi, Rank und Bálint angelegt.
Die Geschich