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Dieses Buch ist eine lange Erzählung. Sie hebt an mit den Worten: »Die moderne Psychotherapie beginnt mit Freud« (S. 9), und schließt (6. Kap.) mit einer detaillierten Schilderung der jüngsten Vergangenheit, den Konflikten um ein Psychotherapiegesetz in der Schweiz. Dazwischen stehen, nach einem Abriss der »Vorgeschichte«, umfangreiche Kapitel über: 2. die Anfänge mit Freud, Bleuler und Jung, 3. die Entwicklung nach dem Ersten Weltkrieg (Jung und die Jungianer, der Neubeginn einer Freud'schen Gruppe, Binswanger u. a.), 4. das Verhalten Jungs, der Freud'schen Analytiker und der schweizerischen Psychiatrie und Psychotherapie im Allgemeinen gegenüber dem Nationalsozialismus, 5. den »Siegeszug der Psychotherapie« nach der Katastrophe, von Jungs Hypothese einer deutschen »Kollektivschuld« über Heidegger und Boss zu den »goldenen Jahren des Psychoanalytischen Seminars Zürich«.
Wahrlich ein großer Bogen. Fischer weiß viel, er hat viel gelesen und war bei der jüngeren Vergangenheit selbst Zeitzeuge