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Albrecht Hirschmüller veröffentlichte auf der website des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen Neueinträge, Addenda und Korrigenda zur Freud-Bibliographie mit Werkkonkordanz, die erstmals 1989 im Zuge einer revidierten Neuausgabe der Freud-Studienausgabe erschienen war. Die ergänzte Bibliographie enthält Veröffentlichungen, die seit dem Erscheinen der zweiten Auflage der Freud-Bibliographie mit Werkkonkordanz im Jahre 1999 durch Gerhard Fichtner erfasst worden sind. Albrecht Hirschmüller hat nach Fichtners Tod die Erfassung weitergeführt. Mit Stand vom November 2013 sind das ca. 400 neue Titel.
Von den neu aufgenommenen Veröffentlichungen sind ca. ¾ Briefe und Postkarten, auch einige Telegramme und Visitenkarten. Damit wird das ursprünglich von Fichtner und Meyer-Palmedo 1989 begonnene Prinzip konsequent fortgesetzt. Allerdings entwickelt sich dadurch die Bibliographie zunehmend zu einer Brief-Bibliographie, da natürlich viel weniger Manuskripte Freuds neu bekannt werden als Briefe, die auch dann in die Bibliographie aufgenommen werden, wenn nur wenige Sätze in einem Auktionskatalog abgedruckt sind.
Mit den nun vorliegenden Ergänzungen haben Freud-Biographen, Herausgeber und Wissenschaftshistoriker nun ein Instrument an der Hand, das ihnen weitgehende Sicherheit gibt, daß sie nichts übersehen, was aus Freuds Hand stammt und bis heute veröffentlicht worden ist. Albrecht Hirschmüller teilt in der Erläuterung zu den Ergänzungen mit, daß eine Fortführung »vorerst nicht geplant« ist. Das werden sicher alle bedauern.
Christfried Tögel
(Magdeburg / Lausanne)