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Die 4. Tagung des Archivs zur Geschichte der Psychoanalyse war dieses Jahr in der Zürcher Psychiatrischen Universitätsklinik »Burghölzli« zu Gast. Paul Hoff, der stellvertretende Direktor, stellte den 32 TeilnehmerInnen das »Burghölzli«, seine Geschichte, seine Bibliothek und sein Archiv vor. Letzteres ist nur nach Absprache mit der Klinikleitung zugänglich. Es beherbergt:
die Korrespondenzen Eugen und Manfred Bleulers mit dem jeweiligen Who-Is-Who der damaligen Psychiatrie wie Binswanger, Kraepelin, Klaesi, Kretschmer; ferner Notizen und Entwürfe Bleulers;
Eugen Bleulers »Zettelkartei« mit bibliographischen Angaben über Gelesenes und von ihm Referiertes;
die Publikationen Gaetano Benedettis;
die Bibliotheken von Eugen und Manfred Bleuler, Gaetano Benedetti und Gustav Bally;
die Sammlung des ehemaligen Oberpflegers Rolf Mösli, sowie
Jahresberichte des Burghölzli seit der Eröffnung 1870.
Urs Germann präsentierte Archiv und Sammlung Hermann Rorschach, die Teil der Universitätsbibliothek Bern sind und sich im Institut für Medizingeschichte der Universität Bern befinden. Das Archiv wurde 1957 gegründet und 1998 zu »The Hermann Rorschach Archives and Museum« erweitert. 2012 wurde das Museum geschlossen und Archiv und Sammlung in das Institut für Medizingeschichte integriert. Das Archiv beherbergt den Nachlass des Schweizer Psychiaters Hermann Rorschach, des Erfinders des Rorschach Formdeuteversuchs, sowie Nachlässe von Rorschachs Familienmitgliedern, Arbeitskollegen und mehreren Präsidenten der Internationalen Rorschachgesellschaft. Es wird ergänzt durch eine Sammlung von Publikationen zum Formdeutversuch und seiner Rezeption. Das Archiv umfasst 10 Lfm Nachlass, 15 Lfm Archiv und 33 Lfm Bibliothek. Es ist frei zugänglich (http://biblio.unibe.ch/rorschach).
Josef Schiess ist in Nachfolge von Kaspar Weber Archivar der psychoanalytischen Fachbibliothek der Blum-Zulliger-Stiftung, die das Archiv der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse (SGPsa) sowie die Nachlässe von Ernst