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Bei dem im Folgenden abgedruckten Bericht handelt es sich um ein undatiertes Manuskript aus dem Privatnachlass Felix Schottlaenders, das 2011 nach Fertigstellung meiner Dissertation dem Archiv zur Geschichte der Psychoanalyse im Bundesarchiv in Koblenz übergeben wurde und das Schottlaender vermutlich für einen Vortrag verwendet hatte. Da mir das Original des Manuskripts aktuell nicht mehr vorlag, wurde auf eine Photokopie zurück gegriffen, die mir freundlicherweise durch Herrn Ludger Hermanns zur Verfügung gestellt wurde, bei dem ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. Das Manuskript besteht aus 25 maschinenschriftlichen Seiten, weiter aus acht handschriftlichen Textseiten, die jedoch unvollständig sind und die Schottlaender vermutlich ursprünglich als Vorlage dienten. Zudem befinden sich in dem maschinenschriftlichen Text zahlreiche, per Hand hinzugefügte Anmerkungen, die in dem hier vorliegenden Abdruck übernommen wurden. Die Orthographie des Originaltextes wurde beibehalten.
Felix Schottlaender ( in Heidelberg geboren und 1958 in Stuttgart gestorben) galt vor allem in der Nachkriegszeit als einer der gefragtesten Psychoanalytiker im Stuttgarter Raum, der sich mit viel Engagement dem Wiederaufbau der Psychotherapie in Deutschland widmete. Von Beginn an war er über viele Jahre neben Alexander Mitscherlich und Hans Kunz Mitherausgeber der Zeitschrift Psyche, deren erste Ausgabe 1947 zunächst als Jahrbuch für Tiefenpsychologie und Menschenkunde bei Lambert Schneider erschien und die rasch zur wichtigsten deutschsprachigen psychoanalytischen Zeitschrift avancierte (Bley 2009). Im April 1948 gründete er gemeinsam mit Wilhelm Bitter und dem Stuttgarter Nervenarzt und Direktor der Nervenklinik Hermann Gundert das Institut für Psychotherapie und Tiefenpsychologie e. V. Stuttgart, an dem er als Dozent, Supervisor und Lehranalytiker wirkte.
Schottlaender, der ursprünglich Philosophie, Psychologie, Geschichte und Geographie