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Der Herausgeber, der die Buchreihe vor 25 Jahren eröffnete, stellt im elften Band die Autobiographien fünf renommierter Psychoanalytiker vor: Menachem Amitai, Shmuel Erlich, Thomas B. Kirsch, Dieter Ohlmeier und Barbara Vogt. Schwerpunktmäßig sind es lediglich Arbeitsbiographien der Psychoanalytiker. Aber ganz besonders bei Psychoanalytikern ist die Genese ihrer späteren Arbeit als Psychotherapeuten, Kulturwissenschaftler, Berufspolitiker, Gruppendynamiker, Organisationspsychologen nicht aus frühen entwicklungspsychologischen, persönlichkeitspsychologischen und sozial-psychologischen Quellen - also aus dem Autobiographischen - herauszulösen. Sie sind nicht aus einem der Hauptwege herauszulösen, über den man Psychoanalytiker werden kann: aus den primären Identifizierungen mit psychoanalytischen Arbeitsprozessen. Man kann das Phänomen bisweilen schon an den Kapitelüberschriften ablesen: »Hier fühl’ ich mich zu Hause«. M. Amitai konnte sich erst durch eine persönliche Psychoanalyse aus verstörenden entwicklungspsychologischen Stillständen befreien. Sogar erst in diesen Prozessen wurde er auf den Beruf eines Psychoanalytikers aufmerksam gemacht und fand mit der nachfolgenden Ausbildung ein neues ›zu Hause‹ darin. Nur Th. Kirsch