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Als jemand hörte, ich sei gerade mit Agrargeschichte befasst, schob er mir ein Büchlein über den Tisch: »Der Arzt Albrecht Daniel Thaer (1752-1828)«. Darüber könne ich doch sicher schnell eine kurze Rezension verfassen.
Es zeigte sich, dass ich auch gut eine lange Besprechung hätte schreiben können, so viele Themen sind in diesem Buch angerissen, und selbst die Familiengeschichte des Herausgebers, Professor Wilhelm Rimpau, würde zu einer solchen Betrachtung noch hinzugehören, denn auch in ihr spiegelt sich deutsche Landwirtschafts- und Medizingeschichte. Doch dazu fehlt hier leider der Raum.
1774 legte der 22-jährige Thaer, Arztsohn aus Celle, an der Göttinger