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Das 30-jährige Jubiläum des Symposions zur Geschichte der Psychoanalyse ist nun schon wieder ein Jahr her, die Treue seiner Teilnehmer ist beinahe unverbrüchlich, und die Qualität der Vorträge nimmt nicht ab. Neben der zu Recht geehrten älteren Garde der Psychoanalysehistoriker gibt es immer wieder auch junge Spezialisten, die den Staffelstab der Begeisterung für die Ausgrabungen im Feld der Geschichte der Psychoanalyse zu übernehmen bereit sind. Es gibt für die Veranstalter Michael Schröter, Thomas Aichhorn und Rainer Herrn also Grund zur Zufriedenheit, und diese wurde im Schlusswort auch zum Ausdruck gebracht.
Die im letzten Jahr neu eingeführte Praxis der Einladung namhafter Forscher zu einem Gastvortrag wurde eindrucksvoll fortgesetzt, indem die New Yorker Psychoanalytikerinnen Nellie L. Thompson und Helene Keable (auf eigene Kosten, wie dankbar erwähnt wurde) anreisten, um über »The Psychoanalytic Study ofthe Child: A Narrative of Postwar Psychoanalysis« zu sprechen. Nellie Thompson, außerdem Archivarin am New York Psychoanalytic Institute, gehört mit ihren Forschungen über die Rolle und Bedeutung der Frauen in der Psychoanalyse zu den bekanntesten Historikerinnen der Psychoanalyse, und ihr Besuch in Berlin war eine Ehre für das Symposion. Der Vortrag erschien im letzten Heft von Luzifer-Amor und wird daher hier nicht gründlicher behandelt. - Mit einer bloßen Erwähnung werden auch die folgenden Beiträge übergangen, deren Publikation ebenfalls in Luzifer-Amor, zum Teil im vorliegenden Heft, vorgesehen ist: Ulrike May (Berlin), »Müssen wir unser Bild von Freud verändern? Überlegungen auf der Basis einer neuen Quelle: K. R. Eisslers Interviews mit Patienten und Zeitgenossen Sigmund Freuds«; Martin Klüners (z. Z. Wien), »Jahrgang 1906: Gerhart Scheunert, Psychoanalytiker und Parteigenosse«; Florian Fossel (Wien), »Edward L. Bernays' Unterstützung der Familie Freud zur Zeit des Nationalsozialismus«; Ludger M. Hermanns (Berlin) und Roman Krivanek (Wien), »»A certain d