You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Editorische Vorbemerkung. Auf der Harzreise des „Komitees“ 1921 hielt Freud einen Vortrag zum Thema Psychoanalyse und Telepathie (siehe ), den er im vorangehenden Sommer während seines Urlaubs niederschrieb. Er bemerkte bei der Niederschrift, dass er seine Notizen für den dritten Fall, den er vorstellen wollte, in Wien vergessen hatte, und fügte stattdessen ein anderes Beispiel ein. Das ursprünglich vorgesehene Beispiel arbeitete er danach anhand seiner Notizen in einem separaten Manuskript aus, das er in der Neuen Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse verwandte (Freud , S. 50-58). Zur Geschichte dieses als „Nachtrag“ betiteltemn Manuskripts, zum theoriegeschichtlichen Kontext und zur Forschungsliteratur siehe den Aufsatz von R. Skues , in dessen Rahmen die vorliegende Edition gehört.
Strachey befand in einer Anmerkung zur englischen Ausgabe der Neuen Folge der Vorlesungen in der Standard Edition (Bd. 22, S. 48), dass die publizierte Fassung von Freuds Fall-Bericht dem Originalmanuskript so ähnlich sei, dass sich eine Publikation des letzteren nicht lohne. Aber die Unterschiede zwischen beiden Fassungen sind doch nicht unerheblich, weshalb das bisher unveröffentlichte Original hier erstmals vorgelegt wird. Eine englische Übersetzung von Ernst Falzeder findet sich als Anhang zu einer Erörterung des Falles von Maria Pierri .
Es folgt eine diplomatisch getreue, unkommentierte Transkription des Originals nach einem Scan der Library of Congress. Eigenheiten der Rechtschreibung und Interpunktion, auch offensichtliche Versehen des Autors sind beibehalten. Alle nachträglichen Zusätze im Ms., ob über, in, unter oder vor der Zeile, werden mit „/…/“, Streichungen mit doppelter Durchstreichung wiedergegeben (wobei unlesbare Zeichen als „?“ abgebildet sind). Anstelle von „m“ mit Verdoppelungsstrich, das öfter vorkommt, wird „mm“ geschrieben. Zusätze der Herausgeber zum Text erscheinen in eckiger Klammer. Ebenso die Seitenzahlen, die im Ms. fehlen.1
Hier