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Beim 16. IPV-Kongress 1949 in Zürich repräsentierte Michael Bálints Beitrag »Wandlungen der therapeutischen Ziele und Techniken in der Psychoanalyse« die analytische Tradition Sándor Ferenczis. Die Autorin zeichnet die Entwicklung Bálints zur Psychoanalyse nach. Sie betont, wie sehr sein Zürcher Referat auf dem Erbe Ferenczis beruht - obwohl er ihn darin nur ein einziges Mal erwähnt -, arbeitet die Unterschiede zwischen Bálint und Melanie Klein heraus und referiert Bálints Differenzierung zwischen gutartigen und bösartigen Regressionen. Schließlich werden die Verdienste Bálints als literarischer Nachlassverwalter Ferenczis gewürdigt. Dabei wird aus seinem Briefwechsel mit Ernest Jones zitiert, der sich lange - aber erfolglos - gegen die Veröffentlichung von Ferenczis Spätwerk gewehrt hat.