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Der Artikel weist die kürzlich von Wolfgang Bock vorgelegte Einschätzung, Harald Schultz-Hencke sei - aufgrund seiner jugendbewegten Schriften und unter Einschluss seiner späteren psychoanalytischen Monographien - als »Vordenker« des Nationalsozialismus zu bezeichnen, dezidiert zurück. Vielmehr hat sich Schultz-Hencke als politisch linksstehendes Mitglied der Freideutschen Jugend bis 1921 für eine demokratisch gestaltete Gesellschaft eingesetzt, die sich in die »Menschheit« einzufügen habe. Indizien deuten darauf hin, dass sich dies bis Ende 1932 nicht veränderte.