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Zusammenfassung: Fanny Lowtzky wuchs in Kiew als Tochter eines jüdischen Textilhändlers auf. Einer ihrer Brüder war der Philosoph Lew Schestow. Nach der Promotion in Philosophie in Bern 1910 lebte sie in Genf. 1924 zog sie mit ihrem Ehemann, dem russischen Komponisten Hermann Lowtzky, nach Berlin, wo sie ihre psychoanalytische Ausbildung machte. 1933 nach Paris emigriert, zog sie 1939 nach Palästina. Sie baute 1941 in Jerusalem ein Seminar für Pädagogen auf, das viel Anklang fand, denn die Probleme mit verwaisten und verwahrlosten Kindern und Jugendlichen im Land waren immens. Nach dem Krieg nahm sie Kontakt zu August Aichhorn auf, dessen Methode sie anwendete. Sie wurde als Laienanalytikerin von der neu gegründeten israelischen Gesellschaft für Psychoanalyse in gewisser Weise wieder vertrieben, indem ihr Seminar 1952 geschlossen wurde, und zog 1956 nach Zürich.
Summary: Fanny Lowtzky (1873 Kiev - 1965 Zurich). Pioneer of psychoanalytic pedagogy in Palestine and Israel. Born from a family of Jewish textile merchants and sister of philosopher Lev Chestov, Fanny Lowtzky graduated in Berne in 1910 in philosophy. She then lived in Geneva with her husband, the Russian composer Hermann Lowtzky. In 1924 she moved to Berlin, where she took her psychoanalytic training. After emigrating to Paris in 1933, she moved to Palestine in 1939. In 1941 she founded a Seminar for Pedagogues in Jerusalem which was highly successful, for Palestine faced enormous problems with