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Als ich aus der Narkose erwachte, spürte ich nur ein Gefühl von Wut. Ich sah die Krankenschwester links von mir stehen - genau dort, wo sie auch stand, als sie mir das Medikament gegeben hatte, das mich in den Schlaf versetzt hatte, und hörte, wie ich ärgerlich zu ihr sagte: »Weshalb haben Sie denn so lange gewartet? Ich sehe, dass ich zu früh erwacht bin und habe nun Schmerzen, wo ich bisher keine hatte.« Mir wurde mitgeteilt, dass die Operation bereits etwas zurückliege. Dieses Gefühl von Wut, Unzufriedenheit, Verfolgung war zu jener Zeit sehr auffallend und stand im Gegensatz zu dem, dass ich es tatsächlich zu schätzen wusste, dass die Operation - ohne dass ich darum wusste - so leicht und schnell durchgeführt worden war. Meine Anerkennung, wie hilfreich die Menschen waren, und die Freude, dass ich es hinter mir hatte, schienen in diesem Moment überhaupt nicht aufzutauchen. Mir wurde berichtet, dass die Schwestern die Nachttischchen von Frischoperierten üblicherweise frei räumen, da sie sonst beim Aufwachen nicht selten leergefegt würden. Das bestätigt etwas, was ich zuvor schon /[S. 2] mit dem kleinen Mädchen erarbeitet hatte, das wähnte, es sei ihm etwas angetan worden, ohne zu wissen was. Aus dem nun folgenden Bericht geht klar hervor, dass das, was erfolgte, solange ich bewusstlos war - da dies später nochmals aufkam -, zumindest in gewisser Hinsicht einen Angriff und eine Verletzung darstellte, was Misstrauen auslöste. Während der ersten drei oder vier Tage fand ich es sehr schwierig, mich für irgendetwas zu interessieren. Ich vermochte nicht, mein übliches Interesse aufzubringen, wenn ich Besuch bekam, obwohl ich froh war, Judy und Eric2 zu sehen und mich auch über eintreffende Blumen freute. Ich habe die ganze Zeit versucht, mich zu interessieren, tat es auch zu einem gewissen Umfang, aber es war ein anders geartetes Interesse, es hatte eine